Mit ‘Mordechai W. Bernstein’ getaggte Artikel

#PostAus – Der jüdische Friedhof von Augsburg-Kriegshaber

Grabmale auf dem Jüdischen Friedhof Kriegshaber, links: Grabstein von Wolf Wertheimer, Foto: © JMAS; rechts: Grabstein des Simon ben Sanwil Ulmo (1645-1720), Landesvorsteher der Juden in Medinat Schwaben, mit Ulmo-Wappen Foto: © JMAS

Mit über 400 erhaltenen Grabsteinen gehört der Jüdische Friedhof Kriegshaber zu den bedeutendsten jüdischen Begräbnisstätten in Bayerisch-Schwaben. Bis 1816 bestatteten auch die Münchner Jüdinnen und Juden ihre Verstorbenen hier.

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#PostAus – Die ehemalige Synagoge Schnaittach

Ehemalige Synagoge in Schnaittach um 1950, Foto aus: Mordechai W. Bernstein, In labirintn fun tkufes, Buenos Aires 1955.

Mordechai W. Bernstein (1905–1966) besuchte zwischen 1948 und 1951 rund 800 Orte mit jüdischer Geschichte in Deutschland. Wir begeben uns auf seine Spuren und stellen Ihnen in den kommenden vier Wochen Orte vor, die er besuchte – heute die ehemalige Synagoge in Schnaittach. Mit der Aktion #PostAus laden wir Sie ein, selbst auf Spurensuche zu gehen und Orte in Ihrer Nähe zu erkunden.

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„Ein „Exponat“ von dort schickte ich an das YIVO-Institut in New York.“

Verbrannte Tora-Rollen aus Worms. Ein Exemplar schickte Mordechai W. Bernstein an das YIVO in New York. Abb. aus: Mordechai W. Bernstein, Nisht derbrente shaytn, Buenos Aires 1956, S. 133.

In Deutschland suchte Mordechai W. Bernstein nach geraubtem Kulturgut für die Jewish Restitution Successor Organization und die Jewish Cultural Reconstruction, Inc. Darüber hinaus sammelte er aber auch Material für das Jüdische Wissenschaftliche Institut (YIVO), eine Forschungseinrichtung, der er sein Leben lang verbunden war.

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„Die JRSO verlangte die Herausgabe der Objekte…“

Bücher und andere geraubte Objekte bei der Ankunft im Offenbach Archival Depot. © Bild bereitgestellt von Fold3

Im Auftrag der Jewish Restitution Successor Organization (JRSO) besuchte Mordechai W. Bernstein Schnaittach und katalogisierte dort Ritualgegenstände, die das Novemberpogrom überstanden hatten. Was es mit dieser Organisation und ihrem Interesse an den Gegenständen auf sich hat, erläutern wir in diesem Blogbeitrag.

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Podcast „Die Reise“ – Das Leben des Mordechai W. Bernstein

Forscher, Journalist, Bibliothekar, politischer Aktivist: Das alles und viel mehr war Mordechai W. Bernstein. Geboren 1905 im heutigen Belarus, erfuhr er die politischen und gesellschaftlichen Brüche der Zeit am eigenen Leib. Sie beeinflussten nicht nur seine Ansichten, sondern wirkten sich auch akut auf seinen Lebensweg aus. „Die Reise“ begibt sich auf die Spuren seiner Biografie, die sich über mehrere Kontinente und eine ganze Epoche erstrecken.

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Mordechai W. Bernstein und das Jiddische

Titelblatt von Mordechai W. Bernsteins „Dos iz geven nusekh ashkenaz“ („Das war die Epoche von Aschkenas“), Buenos Aires 1960 (jidd.), © Yiddish Book Center's Spielberg Digital Yiddish Library.
Titelblatt von Mordechai W. Bernsteins „Dos iz geven nusekh ashkenaz“ („Das war die Epoche von Aschkenas“), Buenos Aires 1960 (jidd.), © Yiddish Book Center’s Spielberg Digital Yiddish Library.

Von den sieben Sprachen, die Mordechai W. Bernstein beherrschte, stand ihm Jiddisch als Muttersprache am nächsten. Zwischen 1955 und 1960 publizierte er drei Bände mit einem Umfang von rund 1.000 Seiten zur jüdischen Geschichte in Deutschland – auf Jiddisch. Dieser Sprache und ihrer Bedeutung widmete er ein eigenes Kapitel.

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Das bewegte Leben des Mordechai Wolf Bernstein (1905–1966)

Mordechai W. Bernstein 1948 in München, © Karen Leon

Mordechai Wolf Bernstein war ein lernbegeisterter, kontaktfreudiger und vielseitig interessierter Mensch. Neben seinem politischen Engagement in der jüdischen Arbeiterbewegung arbeitete er als Nachtwächter, Tischler, Journalist, Herausgeber von Büchern und Zeitungen, Lehrer und Forscher. Er lebte in der Sowjetunion, Deutschland, Polen, Argentinien und Amerika. Insgesamt beherrschte Bernstein sieben Sprachen (Jiddisch, Hebräisch, Polnisch, Russisch, Deutsch, Spanisch und Englisch), wobei ihm die jiddische Sprache und Literatur am nächsten waren.

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Die Türen zum „Labyrinth der Zeiten“ sind geöffnet!

Mordechai W. Bernstein in Rothenburg ob der Tauber, um 1950 © Karen Leon, Laura Leon und Nina Leon, New York

Seit heute ist unsere neue Ausstellung „Im Labyrinth der Zeiten. Mit Mordechai W. Bernstein durch 1700 Jahre deutsch-jüdische Geschichte“ für Besucher_innen zugänglich. Die gestrige Ausstellungseröffnung im digitalen Raum gab bereits erste Einblicke.

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Aus dem Homeoffice (3) – Ein virtueller Spaziergang mit Mordechai Bernstein

Blick auf das Becken, © K. Augustin, Stadtarchiv Friedberg

Blick auf das Becken, © K. Augustin, Stadtarchiv Friedberg

Toznt yor zenen farbay un es lebt nokh alts dos gedenkenish fun dem „amol iz gewen“. (Tausend Jahre sind vergangen und das Gedächtnis dessen, was einst war, lebt immer noch)

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