„Ein „Exponat“ von dort schickte ich an das YIVO-Institut in New York.“

Verbrannte Tora-Rollen aus Worms. Ein Exemplar schickte Mordechai W. Bernstein an das YIVO in New York. Abb. aus: Mordechai W. Bernstein, Nisht derbrente shaytn, Buenos Aires 1956, S. 133.

In Deutschland suchte Mordechai W. Bernstein nach geraubtem Kulturgut für die Jewish Restitution Successor Organization und die Jewish Cultural Reconstruction, Inc. Darüber hinaus sammelte er aber auch Material für das Jüdische Wissenschaftliche Institut (YIVO), eine Forschungseinrichtung, der er sein Leben lang verbunden war.

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„Die JRSO verlangte die Herausgabe der Objekte…“

Bücher und andere geraubte Objekte bei der Ankunft im Offenbach Archival Depot. © Bild bereitgestellt von Fold3

Im Auftrag der Jewish Restitution Successor Organization (JRSO) besuchte Mordechai W. Bernstein Schnaittach und katalogisierte dort Ritualgegenstände, die das Novemberpogrom überstanden hatten. Was es mit dieser Organisation und ihrem Interesse an den Gegenständen auf sich hat, erläutern wir in diesem Blogbeitrag.

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Nokh a lebedike shprakh, still a thriving language

Yiddish / English magnetic poetry on refrigerator, photo: private

Yiddish, the language of Ashkenazi Jews, is spoken by an estimated 500,000 to one million people worldwide. At least 150,000 of these individuals are in North America and 85,000 are in New York alone, making the United States one of the most active speech loci of Yiddish to date.

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Die Alte Münchner Hauptsynagoge

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Die Münchner Hauptsynagoge am Vorabend der Zerstörung 1938, links im Hintergrund: die Münchner Frauenkirche

Im September 1887 wurde die Münchner Hauptsynagoge in der Herzog-Max-Straße eingeweiht. Im Juni 1938 – also nicht einmal ein Jahr nach dem fünfzigjährigen Jubiläum – wurde der Prachtbau auf Befehl Hitlers abgebrochen, um einem vorgeblich dringend benötigten Parkplatz zu weichen. Die Synagoge war deutschlandweit die erste, die fünf Monate vor den Novemberpogromen zerstört wurde.

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Die Geschichte Deines Lebens. Von Anna und Paulus Kaufmann



Marylka Bender-Kellerer als Schulkind, © Foto: privat

Früher glaubten viele Leute, dass Tiere dümmer sind als Menschen. Viele dachten, der Mensch sei die Krone der Schöpfung und nur die Menschen hätten Verstand. Heute wissen wir, dass Tiere auch sehr schlau sein können. Einige Tiere können rechnen, manche Tierarten haben ihre eigene Sprache und die klugen Krähen stellen sogar Werkzeuge her. Trotzdem gibt es natürlich Dinge, die nur wir Menschen können. Nur Menschen schreiben Bücher, nur Menschen malen Bilder und nur Menschen erzählen sich, was sie in ihrem Leben erlebt haben. Die Geschichten aus unserem Leben sind für uns Menschen sogar besonders wichtig: Wir sind stolz auf Sachen, die wir geschafft und gelernt haben. Wir sind manchmal noch traurig über Dinge, die schon lange her sind. Und manchmal freuen wir uns, wenn wir an den schönen Urlaub im letzten Jahr denken. Deshalb lässt sich sagen: Um einen Menschen zu verstehen ist es wichtig, seine oder ihre Geschichte zu kennen.

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Comics soweit das Auge reicht: Das Comicfestival München 2021



Logo des Comicfestival München, © Comicfestival München

Comics, Comics, Comics: Trotz pandemiebedingter Einschränkungen findet auch dieses Jahr das Comicfestival München statt. Vom 03. bis 06. Juni 2021 können Comicfans, und die, die es noch werden wollen, vor Ort Ausstellungen besuchen und sich ganz bequem von zu Hause aus digitale Vorträge, Gespräche und Diskussionen anhören.

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Podcast „Die Reise“ – Das Leben des Mordechai W. Bernstein

Forscher, Journalist, Bibliothekar, politischer Aktivist: Das alles und viel mehr war Mordechai W. Bernstein. Geboren 1905 im heutigen Belarus, erfuhr er die politischen und gesellschaftlichen Brüche der Zeit am eigenen Leib. Sie beeinflussten nicht nur seine Ansichten, sondern wirkten sich auch akut auf seinen Lebensweg aus. „Die Reise“ begibt sich auf die Spuren seiner Biografie, die sich über mehrere Kontinente und eine ganze Epoche erstrecken.

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New Yorker Spitze in einem vergessenen Münchner Schaufenster

Ausstellung „Spitzenhaus Rosa Klauber“ im Studienraum des Jüdischen Museum München, Foto: Eva Jünger, © JMM

In unserer aktuellen Studienraumausstellung wird die Museumsvitrine zum Schaufenster. Darin zu sehen ist die Geschichte eines heute fast vergessenen Münchner Unternehmens neben aktueller Spitze aus New York.

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Mit offenen Augen – Das diesjährige DOK.fest München@home hat begonnen

Filmstill aus „Das Zelig“, © Tanja Cummings

Vom 5. bis 23. Mai findet das 36. DOK.fest München statt. Das Festival bringt 131 Filme aus 43 Ländern direkt zu den Zuschauer*innen nach Hause auf die Leinwand. Auch das Jüdische Museum München zeigt in Kooperation mit dem Festival einen ausgewählten Film.

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Einblicke in das Editionsprojekt der Briefe Kurt Landauers

Lebensbericht Kurt Landauers, Foto: Franz Kimmel ©JMM

Der Briefnachlass des langjährigen FC Bayern Präsidenten Kurt Landauer ist ein einzigartiges Zeitdokument. Mit seiner Veröffentlichung endet ein mehrjähriges Forschungsprojekt, das neue Perspektiven auf den Menschen hinter der Legende und auf die Münchner Stadtgeschichte eröffnet hat. Im Video geben die beiden Herausgeberinnen Jutta Fleckenstein und Dr. Rachel Salamander einen Einblick.

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