Archiv für die Kategorie ‘Leben’

Süßes zu Chanukka: Sufganiot

Foto: © Franz Kimmel

Krapfen, Berliner, Pfannkuchen oder eben: Sufganiot – wussten Sie, dass das Gebäck mit den vielen Namen traditionell an Chanukka gegessen wird? Grund dafür ist seine Zubereitung.

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„Es war Mitte Dezember 1950, genau zu Erev Chanukka…“

Chanukka-Leuchter aus der Sammlung des Rheinischen Museums, heute in der Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums (Inv. Nr. RM 1927/2688); Foto: Eva Jünger © JMM
Chanukka-Leuchter aus der Sammlung des Rheinischen Museums, heute in der Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums (Inv. Nr. RM 1927/2688); Foto: Eva Jünger © JMM

Im Winter 1950 öffneten Mitarbeiter_innen des Rheinischen Museums mehrere Kisten mit Judaica. Die Kisten, die während des Kriegs ausgelagert worden waren, waren gerade erst wiederentdeckt worden.Sie enthielten zwanzig Chanukka-Leuchter und andere verlorengeglaubte Judaica. Mordechai W. Bernstein war dabei und berichtet von einem besonderen Chanukka-Abend…

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Jiddisch heute: Junge Jiddisch-Sprecher*innen im Interview

Von links oben nach rechts unten: Alma, Mikhl, Sandra und Helena.

Auf unseren Social-Media-Kanälen haben wir in den vergangenen Wochen junge Jiddisch-Sprecher*innen aus den USA, Israel, der Ukraine und Deutschland vorgestellt und gefragt: Wie geht jiddische Kultur 2021? Die Antworten waren so vielfältig wie das Jiddische selbst.

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Gastbeitrag: Rukhl Schaechters tägliche Portion Jiddisch

Rukhl Schaechter auf ihrem YouTube-Kanal. Foto: privat

Yiddish Word of the Day ging im April 2020 auf YouTube auf Sendung. Gut ein Jahr später kann das Programm schon auf stolze 120 Folgen zurückblicken. Übersetzer und Blogger Frank Gabel hat mit Rukhl Schaechter über ihre Sendung, über die jiddische Sprache als wichtige Trägerin jüdischer Werte und über die jüngste Renaissance des Jiddischen gesprochen.

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Ein Zeugnis der Verbundenheit

Babette Eberhards Arbeitszeugnis, ausgestellt am 1. Februar 1939 durch Alice Klauber, Foto: © JMM

Die Haushälterin Babette Eberhard blieb bis zur Emigration der Familie Klauber 1939 in deren Haushalt. Eine Entscheidung, die nicht viele Hausangestellte trafen, wenn ihre Arbeitgeber aufgrund ihrer jüdischer Herkunft verfolgt wurden. Ein Arbeitszeugnis und persönliche Erinnerungen auf beiden Seiten des Atlantiks dokumentieren ein besonderes Verhältnis.

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Die Geschichte Deines Lebens. Von Anna und Paulus Kaufmann



Marylka Bender-Kellerer als Schulkind, © Foto: privat

Früher glaubten viele Leute, dass Tiere dümmer sind als Menschen. Viele dachten, der Mensch sei die Krone der Schöpfung und nur die Menschen hätten Verstand. Heute wissen wir, dass Tiere auch sehr schlau sein können. Einige Tiere können rechnen, manche Tierarten haben ihre eigene Sprache und die klugen Krähen stellen sogar Werkzeuge her. Trotzdem gibt es natürlich Dinge, die nur wir Menschen können. Nur Menschen schreiben Bücher, nur Menschen malen Bilder und nur Menschen erzählen sich, was sie in ihrem Leben erlebt haben. Die Geschichten aus unserem Leben sind für uns Menschen sogar besonders wichtig: Wir sind stolz auf Sachen, die wir geschafft und gelernt haben. Wir sind manchmal noch traurig über Dinge, die schon lange her sind. Und manchmal freuen wir uns, wenn wir an den schönen Urlaub im letzten Jahr denken. Deshalb lässt sich sagen: Um einen Menschen zu verstehen ist es wichtig, seine oder ihre Geschichte zu kennen.

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Mit offenen Augen – Das diesjährige DOK.fest München@home hat begonnen

Filmstill aus „Das Zelig“, © Tanja Cummings

Vom 5. bis 23. Mai findet das 36. DOK.fest München statt. Das Festival bringt 131 Filme aus 43 Ländern direkt zu den Zuschauer*innen nach Hause auf die Leinwand. Auch das Jüdische Museum München zeigt in Kooperation mit dem Festival einen ausgewählten Film.

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Die Türen zum „Labyrinth der Zeiten“ sind geöffnet!

Mordechai W. Bernstein in Rothenburg ob der Tauber, um 1950 © Karen Leon, Laura Leon und Nina Leon, New York

Seit heute ist unsere neue Ausstellung „Im Labyrinth der Zeiten. Mit Mordechai W. Bernstein durch 1700 Jahre deutsch-jüdische Geschichte“ für Besucher_innen zugänglich. Die gestrige Ausstellungseröffnung im digitalen Raum gab bereits erste Einblicke.

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Judn ohne Wiesn (12): Das Finale

Foto für die Ausstellung „Judn ohne Wiesn. Begegnungen mit Münchnerinnen und Münchnern in Tracht“ von Lydia Bergida.

»Unser Völkchen ist es jedenfalls gewohnt zu feiern.«

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Judn ohne Wiesn (11): Valeriya

Valeriya wurde 1991 in Charkiw in der Ukraine geboren. Seit 2003 lebt sie in München. Foto: © Lydia Bergida.

»Alles, was in der Höhe ist und sich schnell dreht, das ist mein Ding.«

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