Notizen von zuhause?

Eine musikalisch-literarische Reise von Magadan über Moskau nach München

Am 27. Januar endet die Ausstellung „Juden 45 /90. Von ganz weit weg. Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion.“ Durch die Arbeit an der Ausstellung haben wir mehr erfahren über die Menschen, die hierher kamen. Viele von Ihnen sind Kulturschaffende und Künstler, schreiben und musizieren teilweise auf Deutsch, teilweise auf Russisch. Als Finnisage der Ausstellung findet am 21. Januar in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum der Jüdischen Gemeinde im Jüdischen Gemeindezentrum ein musikalisch-literarischer Abend mit russischsprachigen Autoren statt.

Neben Vladimir Vertlib, der bereits in den 1970er Jahren aus der Sowjetunion emigrierte und im deutschsprachigen Raum zahlreiche Literaturpreise erhielt, lesen Autoren aus München wie Wladimir Abramson, Ludmila Ageeva, Alexander Kostinskij und Pavel Sirkes aus ihren Texten vor. Zuvor findet ein Rundgang durch die Wechselausstellung im Jüdischen Museum statt, der nochmals die Möglichkeit bietet, die Ausstellung genauer anzuschauen, bevor es dann ab Ende Februar um das Thema „Religion“ im Jüdischen Museum gehen wird.

Zweisprachige Lesereise mit jeweils simultaner Übersetzung Musikalische Begleitung: Igor Bruskin (Piano), Vladimir Gaba (Geige) und Leonid Peysakh (Klarinette). Moderation: Tatjana Ivanizky

Montag, 21. Januar, 19 Uhr
Jüdisches Gemeindezentrum am St.-Jakobsplatz 18
Teilnahme 2 Euro
Anmeldung erbeten unter: karten@ikg-m.de
Zuvor um 18 Uhr Rundgang durch die Ausstellung im Jüdischen Museum München auf Deutsch bei freiem Eintritt.
Treffpunkt ist im Foyer des Jüdischen Museums

Foto1: Alexander Kostinskij
Foto2: Ludmila Ageeva
Foto3: Pavel Sirkes
Foto4: VladimirVertlib (c)Annette Teufel
Foto5: Wladimir Abramson

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