Einladung zur Vernissage am Dienstag, 10. Juli 2012 um 19 Uhr Juden 45/90 Von ganz weit weg – Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion

Der zweite Teil der Ausstellungsreihe Juden 45/90 widmet sich der Migrationsgeschichte der jüdischen Zuwanderer aus der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten. Im Unterschied zu den jüdischen Überlebenden aus Osteuropa, die das „Land der Täter“ nach 1945 größtenteils als Transitland betrachteten, und deren Geschichte im ersten Teil der Ausstellungsreihe Juden 45/90 näher beleuchtet wurde, wollten die so genannten Kontingentflüchtlinge ausgerechnet in Deutschland bleiben. Über 200.000 kamen aus der ehemaligen Sowjetunion und bilden seither die Mehrheit der Juden in Deutschland. Die Ausstellung geht der Frage nach, welche Erinnerungswelten die Zuwanderer aus ihrem Herkunftsland mitgebracht haben. Dabei zeichnet sie in verschiedenen Stationen die Wege der Zuwanderer in ihre neue Heimat nach.

Das Jüdische Museum München lädt Sie daher herzlich zur Ausstellungseröffnung am Dienstag, 10. Juli 2012 um 19 Uhr ein! Bei freiem Eintritt erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm, welches insbesondere durch die musikalische Begleitung des Männerchors Druschba-Chaverut der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern gewährleistet ist. Darüber hinaus sprechen:

Michael Leonhart – Stadtrat der Landeshauptstadt München in Vertretung des Oberbürgermeisters
Dr. Hans-Georg Küppers – Kulturreferent der Landeshauptstadt München
Bernhard Purin – Direktor
Jutta Fleckenstein und Piritta Kleiner – Kuratorinnen

Für Ihr leibliches Wohlergehen kümmert sich unser Museumscafé „Café Makom“ und die „Eclipse Grill Bar“! Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen und wünschen Ihnen viel Freude beim Rundgang durch unser neues (Ost-)Jüdisches Museum München.

Juden 45/90

Von ganz weit weg – Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion

11. Juli 2012 – 27. Januar 2013
Eröffnung: 10. Juli 2012, 19 Uhr

Fotos: Franz Kimmel
Grafische Bearbeitung: Harald Niessner

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