VON GANZ WEIT WEG – KOMMT IMMER NÄHER

In den frühen Morgenstunden, der St.-Jakobs-Platz schlummerte noch, war im Jüdischen Museum München schon einiges passiert. Die alte Leuchtwand hinter der Glasfassade des Haupteingangs war gewichen und machte der neuen Platz und so konnten die ersten Frühaufsteher bei ihrem Morgenspaziergang mit Spannung verfolgen, was es denn nun als nächstes im Jüdischen Museum zu sehen geben wird…

Der erste Teil unserer Ausstellungsreihe Juden 45/90 neigt sich dem Ende zu. Es bleiben nur noch wenige Tage bis zum Sonntag, dann wird die eindrucksvolle Geschichte der Displaced Persons in und um München zum letzten Mal am St.-Jakobs-Platz zu sehen sein. Denn ab Montag, den 18. Juni beginnt die dreiwöchige Umbauphase und so der Endspurt für die zweite Ausstellung in der Reihe Juden 45/90.

„Von ganz weit weg – Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion“ ist der Titel der Ausstellung und wird vom 11. Juli 2012 – 27. Januar 2013 auf zwei Ebenen zu sehen sein. Mit der neuen Leuchtwand sind nicht nur unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Münchner Boden angekommen, sondern auch die Lebenswege russischsprachiger Juden, die in dieser Stadt ihre Wurzeln geschlagen haben.

Freuen Sie sich mit uns auf neue Facetten und Menschen von ganz weit weg – und doch mittendrin.

Juden 45/90
Von ganz weit weg – Einwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion
11. Juli 2012 – 27. Januar 2013
Eröffnung: 10. Juli 2012, 19 Uhr

Text: Bojidar Beremski
Fotos: Anne Uhrlandt

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