Schutzamulette in der Presse

Im Studienraum ist noch bis 6. November 2011 die Ausstellung „Glaubst Du an den bösen Blick? Jüdische Schutzamulette“ zu sehen.
Das Interesse der Medien ist groß. Hier ein paar Pressestimmen.

Die Jüdische Allgemeine nahm die Ausstellung zum Anlass für ein Interview mit der Kuratorin Piritta Kleiner.

Fünf Minuten mit Piritta Kleiner über den bösen Blick und ihre Ausstellung im Jüdischen Museum München.
Ihre Antwort an Detlef David Kauschke auf die Frage nach der Bedeutung des ausgestellten Beschneidungsamuletts, einer Rarität aus dem 19. Jahrhundert, das 2007 durch eine Schenkung in die Sammlung des Jüdischen Museums kam:
Welche Kraft wurde ihm zugesprochen?
Das steht in Verbindung zu dem Glauben, dass Lilith, die im Talmud als erste Frau bezeichnet wird, nach dem Leben von Säuglingen trachtet. Es heißt, dass sie als Mutter zahlreicher Dämonen mehr an männlichen Säuglingen interessiert ist. Das Neugeborene sollte bis zur Beschneidung vor bösen Geistern geschützt werden.

Jüdische Allgemeine, 09.06.11

Und BR-Online stellt fest: Amulette sind bis heute, auch bei Promis sehr gefragt.
Bill Clinton hat eines, Prinz Charles ebenfalls: Ein Amulett, dem im Judentum eine schützende Wirkung zugeschrieben wird. Auch bei Prominenten sind diese Amulette in Mode. So soll Bill Clinton geäußert haben, in schweren Stunden Hilfe von einem  Amulett erhalten zu haben. Prinz Charles bekam einen goldenen Talisman anlässlich seiner Hochzeit mit Camilla Parker-Bowles, und zwar von Judy Schalom Nir-Mozes, der Frau des früheren israelischen Außenministers Silvan Scholom. Stars wie Madonna und Demi Morre bekennen sich als Anhänger der Kabbala, einer mystischen Richtung des Judentums.

Eine Antwort zu “Schutzamulette in der Presse”

  1. Svenja sagt:

    viele glauben auch in unsere „aufgeklärten“ Welt an Amulette. Und wenn es auch manchmal evtl nur ein psychosomatischer effekt sein mag, auch mir haben Amulette schon geholfen… warum auch immer.

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