Jüdische Feiertage (5) – Sukkot

Am Donnerstagabend beginnt das Laubhüttenfest (Sukkot), das fünf Tage nach Yom Kippur gefeiert wird und nach einer Woche mit dem Torafreudenfest (Simchat Tora) endet. 

Sukkot bedeutet auf hebräisch „Hütten“ und der Name des Festes findet seine Erklärung in der Tora: „Ihr sollt in Hütten wohnen sieben Tage, damit Eure Nachkommen wissen, dass ich die Kinder Israels in Hütten wohnen ließ, als ich sie aus dem Lande Ägypten herausführte.“

Sukkot ist einerseits ein Erntedankfest an dem ein Feststrauß, ein Lulav, gebunden und der landwirtschaftliche Charakter des Festes betont wird.

In Gedenken an die Wüstenwanderung ist es andererseits an Sukkot Brauch eine Laubhütte zu bauen, in der gegessen und gefeiert wird. Traditionell war die Hütte aus Laub und Zweigen, heute benutzt man oft andere Materialien wie beispielsweise Zeltplanen.

Wer noch keine Sukka aufgebaut hat, kann sich von diesem Video inspirieren lassen, eine Art Anleitung zum „speed building“ einer Laubhütte:

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