Jiddisch heute: Junge Jiddisch-Sprecher*innen im Interview

Von links oben nach rechts unten: Alma, Mikhl, Sandra und Helena.

Auf unseren Social-Media-Kanälen haben wir in den vergangenen Wochen junge Jiddisch-Sprecher*innen aus den USA, Israel, der Ukraine und Deutschland vorgestellt und gefragt: Wie geht jiddische Kultur 2021? Die Antworten waren so vielfältig wie das Jiddische selbst.

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Gastbeitrag: Rukhl Schaechters tägliche Portion Jiddisch

Rukhl Schaechter auf ihrem YouTube-Kanal. Foto: privat

Yiddish Word of the Day ging im April 2020 auf YouTube auf Sendung. Gut ein Jahr später kann das Programm schon auf stolze 120 Folgen zurückblicken. Übersetzer und Blogger Frank Gabel hat mit Rukhl Schaechter über ihre Sendung, über die jiddische Sprache als wichtige Trägerin jüdischer Werte und über die jüngste Renaissance des Jiddischen gesprochen.

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#PostAus – Der Otto-Wolfsthal-Platz in Aschaffenburg

Otto-Wolfsthal-Platz mit Gedenkstein, um 1950, Foto: Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg © Fotostudio Hesse

Die gut sichtbare Leerstelle in der Innenstadt – neben dem ehemaligen Rabbinerhaus – trägt den Namen Otto-Wolfsthal-Platz. Ein Mahnmal erinnert an die während der Novemberpogrome 1938 zerstörte Synagoge in Aschaffenburg. Dieses Synagogen-Mahnmal wurde bereits im November 1946 enthüllt.

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#PostAus – Was bedeutet die Mikwe für Friedberg?

Friedberger Mikwe, Foto: © Johannes Kögler

Als bedeutendste Friedberger Sehenswürdigkeit ist die Mikwe* nicht nur eines der wenigen Zeugnisse einer über 700-jährigen Geschichte jüdischen Lebens in Friedberg, sie führt zugleich mit ihrer Bauzeit in der Mitte des 13. Jahrhunderts bis in die Anfänge der jüdischen Gemeinde zurück.

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#PostAus – Der jüdische Friedhof von Augsburg-Kriegshaber

Grabmale auf dem Jüdischen Friedhof Kriegshaber, links: Grabstein von Wolf Wertheimer, Foto: © JMAS; rechts: Grabstein des Simon ben Sanwil Ulmo (1645-1720), Landesvorsteher der Juden in Medinat Schwaben, mit Ulmo-Wappen Foto: © JMAS

Mit über 400 erhaltenen Grabsteinen gehört der Jüdische Friedhof Kriegshaber zu den bedeutendsten jüdischen Begräbnisstätten in Bayerisch-Schwaben. Bis 1816 bestatteten auch die Münchner Jüdinnen und Juden ihre Verstorbenen hier.

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#PostAus – Die ehemalige Synagoge Schnaittach

Ehemalige Synagoge in Schnaittach um 1950, Foto aus: Mordechai W. Bernstein, In labirintn fun tkufes, Buenos Aires 1955.

Mordechai W. Bernstein (1905–1966) besuchte zwischen 1948 und 1951 rund 800 Orte mit jüdischer Geschichte in Deutschland. Wir begeben uns auf seine Spuren und stellen Ihnen in den kommenden vier Wochen Orte vor, die er besuchte – heute die ehemalige Synagoge in Schnaittach. Mit der Aktion #PostAus laden wir Sie ein, selbst auf Spurensuche zu gehen und Orte in Ihrer Nähe zu erkunden.

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Ein Zeugnis der Verbundenheit

Babette Eberhards Arbeitszeugnis, ausgestellt am 1. Februar 1939 durch Alice Klauber, Foto: © JMM

Die Haushälterin Babette Eberhard blieb bis zur Emigration der Familie Klauber 1939 in deren Haushalt. Eine Entscheidung, die nicht viele Hausangestellte trafen, wenn ihre Arbeitgeber aufgrund ihrer jüdischer Herkunft verfolgt wurden. Ein Arbeitszeugnis und persönliche Erinnerungen auf beiden Seiten des Atlantiks dokumentieren ein besonderes Verhältnis.

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„Ein „Exponat“ von dort schickte ich an das YIVO-Institut in New York.“

Verbrannte Tora-Rollen aus Worms. Ein Exemplar schickte Mordechai W. Bernstein an das YIVO in New York. Abb. aus: Mordechai W. Bernstein, Nisht derbrente shaytn, Buenos Aires 1956, S. 133.

In Deutschland suchte Mordechai W. Bernstein nach geraubtem Kulturgut für die Jewish Restitution Successor Organization und die Jewish Cultural Reconstruction, Inc. Darüber hinaus sammelte er aber auch Material für das Jüdische Wissenschaftliche Institut (YIVO), eine Forschungseinrichtung, der er sein Leben lang verbunden war.

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„Die JRSO verlangte die Herausgabe der Objekte…“

Bücher und andere geraubte Objekte bei der Ankunft im Offenbach Archival Depot. © Bild bereitgestellt von Fold3

Im Auftrag der Jewish Restitution Successor Organization (JRSO) besuchte Mordechai W. Bernstein Schnaittach und katalogisierte dort Ritualgegenstände, die das Novemberpogrom überstanden hatten. Was es mit dieser Organisation und ihrem Interesse an den Gegenständen auf sich hat, erläutern wir in diesem Blogbeitrag.

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Nokh a lebedike shprakh, still a thriving language

Yiddish / English magnetic poetry on refrigerator, photo: private

Yiddish, the language of Ashkenazi Jews, is spoken by an estimated 500,000 to one million people worldwide. At least 150,000 of these individuals are in North America and 85,000 are in New York alone, making the United States one of the most active speech loci of Yiddish to date.

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