Süßes zu Chanukka: Sufganiot

Foto: © Franz Kimmel

Krapfen, Berliner, Pfannkuchen oder eben: Sufganiot – wussten Sie, dass das Gebäck mit den vielen Namen traditionell an Chanukka gegessen wird? Grund dafür ist seine Zubereitung.

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„Es war Mitte Dezember 1950, genau zu Erev Chanukka…“

Chanukka-Leuchter aus der Sammlung des Rheinischen Museums, heute in der Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums (Inv. Nr. RM 1927/2688); Foto: Eva Jünger © JMM
Chanukka-Leuchter aus der Sammlung des Rheinischen Museums, heute in der Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums (Inv. Nr. RM 1927/2688); Foto: Eva Jünger © JMM

Im Winter 1950 öffneten Mitarbeiter_innen des Rheinischen Museums mehrere Kisten mit Judaica. Die Kisten, die während des Kriegs ausgelagert worden waren, waren gerade erst wiederentdeckt worden.Sie enthielten zwanzig Chanukka-Leuchter und andere verlorengeglaubte Judaica. Mordechai W. Bernstein war dabei und berichtet von einem besonderen Chanukka-Abend…

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20. November 1941: Die erste Deportation von Münchner Jüdinnen und Juden in die sogenannten Ostgebiete

Denkmal auf dem Gelände des Fort IX, Kaunas, Foto: © Rainer Viertlböck
Denkmal auf dem Gelände des Fort IX, Kaunas, Foto: © Rainer Viertlböck

Rund 1000 als jüdisch verfolgte Frauen und Männer aus München und Umgebung wurden am 20. November 1941 ins Fort IX in Kaunas deportiert. Nur wenige Tage später wurden sie dort erschossen. Es handelt sich dabei um den ersten Transport aus München in die sogenannten Ostgebiete, der im Rahmen der systematischen Deportationen des nationalsozialistischen Reichs stattfand. Eine Fotoinstallation des Fotografen Rainer Viertlböck im Foyer des Jüdischen Museum München zeigt nun den aktuellen Zustand des Fort IX.

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Das war die Lange Nacht 2021

Fassaden-Projektion zur aktuellen Ausstellung „Im Labyrinth der Zeiten“ von Saba Bussmann und Horst Konietzny, Foto: Daniel Schvarcz

Am Samstag ist es bei uns ausnahmsweise ein bisschen später geworden: Bis um 1.00 Uhr früh konnten wir 1.500 Besucher_innen der Museumsnacht bei uns begrüßen. Highlight des Abends war die Fassaden-Projektion zur aktuellen Ausstellung „Im Labyrinth der Zeiten“.

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Hannah Arendt, die Jewish Cultural Reconstruction, Inc. und Mordechai W. Bernstein

Hannah Arendt 1944, New York; Foto: © Fred Stein Archive, Stanfordville, New York
Hannah Arendt 1944, New York; Foto: © Fred Stein Archive, Stanfordville, New York

In Deutschland war Mordechai W. Bernstein für die Nachfolgeorganisation Jewish Cultural Reconstruction Inc. tätig, wo er auch mit Hannah Arendt zusammenarbeitete. Welche Aufgaben Hannah Arendt hier wahrnahm und wie diese Tätigkeit ihr Denken beeinflusst hat, erzählt uns Monika Boll, Kuratorin der Ausstellung „Hannah Arendt und das 20. Jahrhundert“. Die Ausstellung ist ab dem 15. Oktober im Literaturhaus München zu sehen.

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90 Jahre Synagoge Reichenbachstraße – das historische Baudenkmal wird saniert

Die Synagoge zu Beginn der Bauarbeiten, Foto: © Thomas Dashuber

Die Synagoge Reichenbachstraße feiert dieses Jahr ihr 90-jähriges Bestehen und war über viele Jahre ein beinahe vergessenes Baudenkmal mitten im lebendigen Gärtnerplatzviertel. Der leerstehende Bau im Rückgebäude der Reichenbachstraße 27 wird derzeit umfangreich saniert und in ursprünglichen Zustand von 1931 zurückgebaut. Das Jüdische Museum München bietet ab 13. Oktober Baustellenbesichtigungen an und stellt anhand einer Audio- und Filminstallation die Stadtteil- und Baugeschichte näher vor. 

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Jiddisch heute: Junge Jiddisch-Sprecher*innen im Interview

Von links oben nach rechts unten: Alma, Mikhl, Sandra und Helena.

Auf unseren Social-Media-Kanälen haben wir in den vergangenen Wochen junge Jiddisch-Sprecher*innen aus den USA, Israel, der Ukraine und Deutschland vorgestellt und gefragt: Wie geht jiddische Kultur 2021? Die Antworten waren so vielfältig wie das Jiddische selbst.

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Gastbeitrag: Rukhl Schaechters tägliche Portion Jiddisch

Rukhl Schaechter auf ihrem YouTube-Kanal. Foto: privat

Yiddish Word of the Day ging im April 2020 auf YouTube auf Sendung. Gut ein Jahr später kann das Programm schon auf stolze 120 Folgen zurückblicken. Übersetzer und Blogger Frank Gabel hat mit Rukhl Schaechter über ihre Sendung, über die jiddische Sprache als wichtige Trägerin jüdischer Werte und über die jüngste Renaissance des Jiddischen gesprochen.

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#PostAus – Der Otto-Wolfsthal-Platz in Aschaffenburg

Otto-Wolfsthal-Platz mit Gedenkstein, um 1950, Foto: Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg © Fotostudio Hesse

Die gut sichtbare Leerstelle in der Innenstadt – neben dem ehemaligen Rabbinerhaus – trägt den Namen Otto-Wolfsthal-Platz. Ein Mahnmal erinnert an die während der Novemberpogrome 1938 zerstörte Synagoge in Aschaffenburg. Dieses Synagogen-Mahnmal wurde bereits im November 1946 enthüllt.

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#PostAus – Was bedeutet die Mikwe für Friedberg?

Friedberger Mikwe, Foto: © Johannes Kögler

Als bedeutendste Friedberger Sehenswürdigkeit ist die Mikwe* nicht nur eines der wenigen Zeugnisse einer über 700-jährigen Geschichte jüdischen Lebens in Friedberg, sie führt zugleich mit ihrer Bauzeit in der Mitte des 13. Jahrhunderts bis in die Anfänge der jüdischen Gemeinde zurück.

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